Auf der Flucht vor einer Bande von Zwergen stolperte ich durch die Prärie. Ich hatte seit Tagen nichts gegessen und getrunken, geschweige denn geschlafen. Deshalb traute ich meinen Sinnen nicht ganz, als ich eine Herde von Pferden auftauchen sah. Die Tiere grasten friedlich am Fusse eines kleinen Hügels. Sie schienen durch meine Anwesenheit nicht gestört – oder sie taten wenigstens so. Als ich zwischen ihnen hindurchschlüpfte, um mich zu verbergen, fühlte ich mich von ihren kräftigen Leibern wohlig beschirmt. Hier, das ahnte ich, würde ich sicher sein vor den Schergen. Ich blickte zurück. Tatsächlich, da ritten sie, die Zwerge. Doch sie sahen mich nicht, da ich mich zwischen die Tierleiber duckte. Als sie vorübergeritten waren, klopfte ich dem nächststehenden Pferd dankbar auf den Rücken. Es wieherte, womit das Zeichen zum Aufbruch gegeben schien. Sie zogen in die Richtung, aus der meine Verfolger gekommen waren. Ich ging derweil nach Osten. Dort, hatte ich gehört, lebten weitere Herden.
