«Komm doch zu uns», riefen die Clowns.
Sie sassen vor einem Häuschen im Schrebergarten, an dem ich vorbeischlenderte.
«Komm», sagten sie und deuteten mir, ich solle über den Zaun steigen. Ich tat, wozu sie mich drängten, und hörte mir an, was sie zu sagen hatten.
Sie wiesen über die Schulter. «Siehst du die Kabelrollen dort?»
An den Garten grenzte ein Industriegebiet. Eine Firma hatte die besagten Kabelrollen auf einem Betonplatz abgestellt. Sie waren riesig, im Durchmesser mindestens dreimal so gross wie ein Mensch.
«Wir wollen auf die Rollen klettern und auf ihnen tanzen. Machst du mit?»
Ich wurde unsicher. «Darf man das überhaupt?», fragte ich.
«Was man darf, darf man», erwiderten die Clowns.
«Aber ist das nicht gefährlich? Sie könnten wegrollen.»
«Wenn es rollt, rollt es», gaben sie unbekümmert zur Antwort.
«Aber …»
Sie liessen keine weiteren Einwände gelten, packten mich unter den Armen und hoben mich über den Zaun. Dann spuckten sich in die Hände und erkletterten geschwind die gigantischen Objekte. Als ich sah, dass meine Bedenken wegen des Davonrollens unbegründet waren, folgte ich ihrem Beispiel. Auf einer Rolle stehend, sah ich mich nach ihnen um. Sie nickten mir anerkennend zu, klatschten, angeregt durch meinen erwachten Heldenmut, im Rhythmus.
Und ich begann zu tanzen.
