Fahrgeschäft

Herr von Eichendorff setzte sich in ein Fahrgeschäft. Es gefiel ihm gut: Noch nie war er so viel herumgeschleudert worden, nicht einmal als Mitglied des Regierungskabinetts. Er beschloss, den Bau eines solchen Fahrgeschäfts im Palastgarten zu erwirken. An den Eröffnungsfeierlichkeiten stiegen der König und einige hochrangige Kabinettsmitglieder als Erste in die Wagons. Leider ging bei der Fahrt etwas schief und die Regierenden flogen aus ihren Sitzen. Herrn von Eichendorff wurde ein perfider Staatsstreich zur Last gelegt, sodass er den Rest seiner Tage im Gefängnis zubringen musste. Der König hatte überlebt – aber seither zitterten seine Hände, wenn er an Geschäfte dachte.

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