Der traurige Fall des Johann Nägeli. Ein Videospiel-Theater (2025)

«Der traurige Fall des Johann Nägeli» ist ein Videospiel, welches auf einem gleichnamigen Theaterstoff basiert. Das Spiel nutzt die Engine RPG Maker MZ, mittels der sich simple Rollenspiele japanischer Machart entwickeln lassen.
«Der traurige Fall» spielt indes nicht in Japan, sondern in einer Rehabilitationsklinik irgendwo in der Schweiz. Herr Nägeli, Kinderbuchautor und Patient, wird aus seiner Ruhe gerissen, als ein Engel in der Klinik erscheint, worauf er sich zwischen Wissenschaft und Glauben entscheiden muss.
Plattformen: Windows, MacOS
Spielzeit: ca. 2-3 Stunden
Eine erste, komplett spielbare Alphaversion wurde im Dezember 2024 den Abonnent*innen des Digitalprojekts Die Eingebung zur Verfügung gestellt.
Diese Version ist seit September 2025 auch als vollständiges Walkthrough auf YouTube verfügbar:
Im Eigendruck: Homunkulus. Novelle (2023)

«Der Lehrer Alex Jentschi sitzt im Gefängnis. Wie er dort gelandet ist, erklärt er in einem Brief an seine Schülerinnen und Schüler. Darin ist von einer Riesin und anderen unheimlichen Gestalten die Rede, aber auch davon, was (nicht) zu lernen sei.»*
*Das Buch ist nicht mehr erhältlich.
Der Leopardenmeister. Phantastika (2021)

«Die Texte von János Moser faszinieren durch eine doppelbödige Realität, Wirklichkeit(en), die im Laufe der Erzählung ins Surreale, Absurde kippen.
Ein Bruchpilot findet in den Wolken eine Vogelstadt und wird von deren geflügelten Bewohnern zum Kriegshelden umfunktioniert. Der Leopardenmeister ist eine schillernde Figur. Der Mond erobert die Erde mit geheimnisvollen Zeichen und kaltem Licht. Ein Feuerwehrmann entdeckt das Volk der Flammen und verliert dabei sein Berufsethos. Im Kraftwerk haust ein riesiger Fisch und im eisernen Käfig über der Rathausgasse hockt – ja, was?
János Mosers Erzählungen sind ebenso spannend wie unterhaltsam zu lesen, inspiriert von E.T.A. Hoffmann und doch ganz eigen. Am Ende der Geschichte bleibt oft ein Rätsel stehen. Figuren wie Lesende greifen sich verblüfft an den Kopf.» (Caracol)
Salamander. Online-Roman (2018-2020)

«Eine Stelle im Orchester – davon träumt der junge Pianist Flavio Linder. Die Hoffnung auf ein Empfehlungsschreiben führt ihn ins Haus des ehemaligen Dirigenten Mátyás Kovács. Doch der scheint sich überhaupt nicht mehr mit Musik, sondern dem Bau von Drohnen zu beschäftigen. Zudem ist da seine Tochter, die Ähnlichkeiten mit einer französischen Nationalheldin zu haben glaubt. Und wer oder was ist der Salamander?»
Salamander ist ein Online-Fortsetzungsroman, der von September 2018 bis Januar 2020 auf der Website des Literaturmagazins delirium veröffentlicht wurde. Er ist bis auf Weiteres online frei verfügbar. Hier geht es zum ersten Kapitel.
Im Krater. Roman (2017)

«Der Geologe Dr. Girard sucht gemeinsam mit seinem Sohn Mathieu ein Städtchen im Schweizer Mittelland auf. Grund dafür ist die gewagte These, dass die Stadt auf dem Boden eines längst abgetragenen Meteoritenkraters stehe. Gelänge es Girard, seine These zu beweisen, stünde seinem glänzenden wissenschaftlichen Aufstieg nichts mehr im Weg.
Die Honoratioren der Stadt, denen er sein Projekt vorstellt, reagieren unterschiedlich auf Girards Besuch und ziehen ihn in den Sog ihrer Streitereien und Intrigen. Rätselhafte Ereignisse nehmen ihren Lauf und locken Girard immer tiefer in den Krater, der ein magisches Geheimnis birgt.» (Waldgut)
Der Waldgut-Verlag wurde im Sommer 2021 aufgelöst – das Buch ist somit nicht mehr über dessen Seite bestellbar. Bestellungen des kleinen Restbestandes können direkt über meinen Kontakt getätigt werden.
Der weisse Kalong. Ein Stationen-Theater durch das Museum (2016)

«Der weisse Kalong aus Borneo wird im Naturama das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt. Das geheimnisvolle Tier verschwindet aber plötzlich. Das Museum steht Kopf. Der Direktor verliert die Nerven und ein Flughundforscher sein Herz.»
Regie: Heinz Schmid & Andrea Santschi
Gespielt von Schülerinnen und Schülern der Kantonsschulen Aarau
Uraufführung: 19. Februar 2016, Naturama Aargau
Der Graben. Erzählungen (2015)

«Der Weg in die Surrealität ist unscheinbar, vielleicht nur der Kurze Trip zu einer Burgruine. Mosers Figuren fallen nicht aus der Welt, sie übertreten die Grenzen vorsätzlich, um sich zu verlieren.» (Wolfbach)
Das Kaninchen und der Stein. Erzählungen (2012)

«János Mosers Erzählungen spielen gern auf der Schwelle zum Surrealen, wobei die Übergänge vom Wirklichen in den Bereich der Vorstellung nur selten klar zu erkennen sind, so dass der Leser unversehens aufs Glatteis geführt wird und sich immer wieder verwundert die Augen reibt. Ausgangspunkt dieser Erzählungen sind alltägliche Gegebenheiten wie die Zugehörigkeit zu einem Verein, das Treppensteigen oder die Anstellung eines Sekretärs in der Zentralverwaltung. Doch Mosers Protagonisten sind anders – oder sie werden anders wahrgenommen. So schafft es dieser Jungautor mit wenigen Sätzen, dass wir die Welt ein klein wenig anders sehen, beziehungsweise beim nächsten Mal genauer hinschauen.» (Wolfbach)
Im Eigendruck: Die Maschinenstadt (2011) / Monsterland (2012)


Die beiden Romane Die Maschinenstadt (2011) und Monsterland (2012) entstanden noch vor meiner ersten Verlagspublikation und sind vor einiger Zeit im Eigendruck erschienen. Es handelt sich um Jugend-/SF-Literatur – gefertigt ohne Lektorat, dafür mit viel Enthusiasmus. (Gelistet auf Goodreads).
Sonstige Veröffentlichungen
«Haken schlagen» Essay auf der Website des Magazins Delirium (Juli 2023)
«Hexenzeit und Hyperfantastik» Essay auf der Website des Magazins Delirium (Dezember 2022)
«Der Kristall»: Aarauer Neujahrsblätter 2020
«Der Rat»: Zeitschrift orte Nr. 192. 2017
«Die Hexe des Realismus» – Phantastik-Essay (Delirium Nr. 8) 2017
«Der Leopardenmeister»: Delirium (Nr. 8) 2017
«Sirene»: Narr (Nr. 20) 2016
«Die Suche»: Oltner Stadt- und Kulturmagazin KOLT (Nr. 77) 2016
«Amazonen und Monster»: Delirium (Nr. 6) 2016
«Warum brauchen wir mehr Fantasie?» – Manifest für eine neue Schweizer Phantastik (Delirium Nr. 6) 2016
«Die Lippen»: Narr, das narrativistische Literaturmagazin (Nr. 19) 2016
«Die Schlafende»: Märchenanthologie Nr. 3 des Grössenwahn Verlags, Frankfurt am Main 2015
«Der Kannibale»: Delirium, Zeitschrift gegen Literatur (Nr. 3) 2014
«Der Kasten»: Aargauer Kulturmagazin „Juli“ 2013
«Märchen»: Aargauer Kulturmagazin „Juli“ 2012 (heute AAKU)
Der Videospielblog FreiesFeld.ch
Der Blog FreiesFeld.ch wurde von drei Bloggern (inkl. mir) im August 2012 gegründet. Ziel war es, einen Raum für intellektuelle oder auch einfach nur entspannte Auseinandersetzung mit dem Thema Videospiele und neue Medien zu schaffen. Stand 2024 existiert der Blog seit über 10 Jahren, beinhaltet rund 300 Artikel und zieht im Schnitt pro Monat ca. 150 bis 200 Besucher an. Das ist nicht die Welt – doch FreiesFeld ist getreu des Namens bis heute unabhängig und frei geblieben.
